Humanistisches Gespräch 22. April 2026
PLÄDOYERS GEGEN DAS VERGESSEN

Referent: HELMUT ORTNER liest:
Zur »Entsorgung« der NS-Zeit und der Verpflichtung, sich zu erinnern.
In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit, denn die nationalsozialistische Vergangenheit verjährt nicht.
Die Frankfurter Rundschau meinte dazu: »Eine journalistische Anatomie des deutschen Größenwahns, des deutschen Geistes, der deutschen Gnadenlosigkeit.«

Helmut Ortner ist Autor zahlreicher Bücher und journalistischer Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Er schreibt für zahlreiche Zeitungen und Magazine, u.a. für die Frankfurter Rundschau, Cicero, Focus und The European. Zuletzt erschienen: Ohne Gnade – Eine Geschichte der Todesstrafe (2020), Volk im Wahn – Hitlers Deutsche, Dreizehn Erkundungen (2022), Das klerikale Kartell - Warum die Trennung von Staat und Kirche überfällig ist (2024) sowie Heimatkunde – Falsche Wahrheiten. Richtige Lügen (beide 2024).
Seine Bücher wurden bislang in 14 Sprachen übersetzt. Helmut Ortner ist Mitglied des PEN Berlin.
Ein Interview dazu hat der HPD mit Helmut Ortner geführt. und es gibt mehrere weitere Artikel dort zum Thema.
Wir treffen diesmal uns am 22. April 2026 im Klottjehus, wie immer um 19:30 Uhr und
freuen uns auf anregenden Austausch mit Dir!
Achtung: Diese Veranstaltung ist ausnamsweise nicht kostenfrei. Der Eintritt beträgt 5,- Euro
Diese Veranstaltung wird gefördert von der Initiative "Wir gestalten Demokratie" des Landkreises Leer im
Rahmen von "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend".

