Du bist herzlich willkommen bei den HUMANiSTEN Leer!
Wir sind Menschen (egal ob divers, weiblich oder männlich), die sich in offenem Austausch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen. Die Ideen der Aufklärung, eine kritische Rationalität und die universellen Menschenrechte prägen unsere Sicht auf die Dinge. Uns Menschen sehen wir als ein (Zwischen-) Produkt der Evolution: Ob es gut weitergeht, können wir mitgestalten!
Du bist eingeladen, Dich mit Deinem Wissen und Deinen Erkenntnissen oder Fragen einzubringen. Dazu gibt es einige (kostenfreie) Möglichkeiten:
- Die Humanistischen Gespräche
Sie finden an jedem 3. Mittwoch im Monat in den Räumen des "Hauses der Kulturen" in Leer statt und haben immer interessante Themen.
Das nächste Humanistische Gespräch findet am 18. Februar 2026, 19:30 h statt.
Veranstaltungsort: Haus der Kulturen, 26789 Leer, Königsstr. 33
Das Thema: "Wie trauern und trösten Humanisten?"
Am 18.Februar 2026 um 19:30 Uhr haben wir Hermann Krah von der Regionalgruppe der gbs Rhein- Neckar zu Gast.
Er ist humanistisch orientierter Trauerredner und kann uns zum Thema Trauerbegleitung aus humanistischer Sicht Einblicke in sein Tätigkeit geben. Er kommt von der gbs Rhein-Neckar, ist Familien- und Großvater, nun im Ruhestand und war davor ein an Rad und Schiene weltweit erfahrener technischer Eisenbahningenieur.
Er spricht ohne religiösen Bezug und kann uns aus dieser Sicht - und ohne juristische Brille – davon erzählen, wie Menschenleben gewürdigt und Trauernden Trost gegeben werden kann.
Zum eigenen Tod und zum Weiterleben der Überlebenden danach gibt es - wie in allen Fragen - ein Für und Wider und das ist gut so.
Die Änderung der Friedhofsordnung z.B. in Rheinland- Pfalz zeigt, dass Kirchen nicht mehr das Monopol auf Bestattungen und entsprechende Rituale haben. Immer mehr Menschen wünschen sich säkulare Formen der Bestattung, sei es im Friedwald, im Garten, die Asche als Diamant gepresst oder sogar in der Urne "im Wohnzimmer" . Wie gehen wir damit um? Was bedeutet das für Angehörige?
Spannende Fragen, die Hermann auf der Grundlage seiner Erfahrung beleuchtet.
Weitere Termine für 2026 können schon vorgemerkt werden:
Mittwoch, 11.03.2026
Die Menschenwürde - ein gefährdeter Grundwert in Zeiten der Krise?
Referent: Prof. Dr. Tonio Oeftering
Im Mittelpunkt des Vortrags steht der Begriff der Menschenwürde. Zunächst soll gefragt werden, was unter Menschenwürde eigentlich zu verstehen ist und ob es sich um ein den Menschen eingeschriebenes Wesensmerkmal oder eher um einen unabgeschlossenen gesellschaftlichen Gestaltungs- und Handlungsauftrag handelt. Darüber hinaus werden aktuelle Gefährdungen der Menschenwürde aufgezeigt sowie nach ihrer Relevanz in Politik, Beruf und Alltag gefragt.
Dr. Tonio Oeftering ist Professor für Politische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Politische Theorie und Poltische Bildung, Lebensweltorientierung in der politischen Bildung, außerschulische politische Bildung sowie politische Menschenrechtsbildung.
Siehe auch Prof. Dr. Tonio Oeftering // Universität Oldenburg
Mittwoch, 22.04.2026
PLÄDOYERS GEGEN DAS VERGESSEN
Referent: . HELMUT ORTNER liest: Zur »Entsorgung« der NS-Zeit und der Verpflichtung, sich zu erinnern
In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit, denn die nationalsozialistische Vergangenheit verjährt nicht.
Die Frankfurter Rundschau meinte dazu: »Eine journalistische Anatomie des deutschen Größenwahns, des deutschen Geistes, der deutschen Gnadenlosigkeit.«
Helmut Ortner ist Autor zahlreicher Bücher und journalistischer Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Er schreibt für zahlreiche Zeitungen und Magazine, u.a. für die Frankfurter Rundschau, Cicero, Focus und The European. Zuletzt erschienen: Ohne Gnade – Eine Geschichte der Todesstrafe (2020), Volk im Wahn – Hitlers Deutsche, Dreizehn Erkundungen (2022), Das klerikale Kartell - Warum die Trennung von Staat und Kirche überfällig ist (2024) sowie Heimatkunde – Falsche Wahrheiten. Richtige Lügen (beide 2024).
Seine Bücher wurden bislang in 14 Sprachen übersetzt. Helmut Ortner ist Mitglied des PEN Berlin.
Ein Interview dazu hat der HPD mit Helmut Ortner geführt.
Mittwoch, 16.09.2026
Islamische Frauen in Deutschland ODER Der politische Islam in Deutschland
mit Canan Topçu - moderiert von Lars Reckermann, Chefredakteur der OZ
Canan Topcu schreibt regelmäßig eine Kolumne in der Ostfriesenzeitung.
Ihr Beitrag am 19.11.2025: "Verschleiert: Ich kann dazu nicht schweigen" hat uns veranlasst, sie zu einem humanistischen Gespräch einzuladen.
Canan Topcu ist Journalistin/ Dozentin/ Moderatorin
Schreiben und Sprechen
s.a. Hessen schafft Wissenon
Hochschule Darmstadt
- Der Humanistische Stammtisch
Wir laden jeden 1. Mittwoch im Monat zum lockeren Austausch in die "Traders Bar" im Hotel Hafenspeicher, Ledastraße 23, ein! Beginn ab 19:30h.
- Vorträge
Themen von besonderem Interesse vertiefen wir mit Gastreferenten, z.B. im Kulturspeicher, Leer.
- Seminare und Veranstaltungen
Gemeinsam besuchen wir auswärtige Veranstaltungen, z.B. an der Uni in Oldenburg.
Hast du Anregungen, Fragen oder Themenvorschläge?
Melde Dich unverbindlich über das Kontaktformular.
Wir freuen uns auf Dich!
HUMANiSTEN Leer
Übrigens:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich, divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter!
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